Eigenprojekt
3D-Freizeitparkkarte
Ein ganzes Parkgelände als 3D-Karte im Browser – installierbar, offline nutzbar und mit standortabhängiger Navigation.
Ausgangslage
Ein Geländeplan auf Papier oder als Bild beantwortet die wichtigste Frage nicht: Wo stehe ich gerade, und wie komme ich von hier zum nächsten Ziel? Ich wollte wissen, ob sich ein komplettes Gelände so im Browser darstellen lässt, dass es auf einem Telefon flüssig läuft, sich mitnehmen lässt und auch ohne Empfang funktioniert. Als Vorlage diente ein Freizeitpark in Norddeutschland.
Lösung
Eine mobile 3D-Karte, die im Browser läuft und sich als App installieren lässt. Das Gelände entsteht aus offenen Geodaten von OpenStreetMap, die Fahrgeschäfte sind als 3D-Modelle mit ihrem tatsächlichen Streckenverlauf angelegt. Die Navigation richtet sich nach dem Standort des Geräts. Einmal geladen, ist die Karte offline nutzbar.
Technische Umsetzung
- TypeScript und three.js, ohne Framework-Schicht im Renderpfad.
- Geometrie aus OpenStreetMap-Daten, aufbereitet in einem wiederholbaren Schritt statt von Hand modelliert.
- Fahrgeschäfte als eigene 3D-Modelle, deren Streckenverlauf dem tatsächlichen entspricht.
- Service Worker und App-Manifest: installierbar auf dem Startbildschirm, nach dem ersten Laden offline nutzbar.
- Standortabhängige Navigation über die Geolocation-Schnittstelle des Browsers.
- Auf Barrierefreiheit ausgelegt: Bedienung ohne Maus, sichtbarer Fokus, beschriftete Bedienelemente.
- Getestet auf Android, iPhone und Mac.
Was es belegt
- Dass interaktives 3D auf Telefonen belastbar läuft – nicht nur auf einem Entwicklerrechner.
- Dass sich offene Geodaten in eine eigene, kontrollierte Darstellung überführen lassen.
- Dass eine 3D-Anwendung installierbar und ohne Netz nutzbar sein kann.
- Dass Barrierefreiheit und 3D sich nicht ausschließen.
Einblicke
Etwas Vergleichbares vor?
Wenn Ihr Vorhaben in diese Richtung geht, sprechen wir am besten direkt darüber – konkret an Ihrem System.